Murphy´s Gesetze

Computer allgemein:

Doppelgesetz des komplexen Fehlers:

  1. Komplexe Syteme neigen zu komplexen Fehlern.
  2. Einfache Syteme hingegen neigen zu komplexen Fehlern.

 

Grunderkentnisse:

  1. Laß den Computer nie merken, daß Du es eilig hast.
  2. Ein fehlerfreies System ist wie Quadratur des Kreises. Man meint es könnte gehen, aber niemand hat es je gesehen.
  3. Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens verhält sich indirekt proportional zum Wunsch.
  4. In jedem kleinen Problem steckt ein großes, daß gerne raus will.
  5. Künstliche Intelligenz hat soviel mit Intelligenz zu tun wie naturidentische Aromastoffe mit Natur.
  6. Man kann sich auf nichts verlassen. nicht einmal darauf, daß man sich auf nichts verlassen kann.
  7. Der Computer nützt dem Menschen. Die Erde ist eine Scheibe.
  8. Gott schuf ganze Zahlen. Alles andere ist Menschenwerk.
  9. Amen

 

Windows:

Bill-gates-syndrom:
Produkte werden nur noch angekündigt, um sich ihre Entwicklung und Produktion zu sparen.

Win-Installationsregel:
Die Windowsvorgaben werden ausschließlich auf Deinem System die schlechtestmöglichen Ergebnisse hervorrufen.

Updates:

  1. Je teurer das Update, desto geringer der Nutzen.
  2. Je höher die Versionsnummer, desto größer der Speicherverbrauch.
  3. Das Feature, auf das Du seit Jahren wartest, gibt es auch in der neuen Version nicht.

 

Hardware:

Die  Bausteingesetze

  1. Ein kostspieliger Chip mit einer schnell wirkenden Sicherung wird die Sicherung schützen, indem er schneller durchbrennt.
  2. Bauteile funktionieren solange, und wirklich nur solange, bis sie die Eingangskontrolle passiert haben
  3. Nachdem Du alle 16 Halterungsschrauben entfernt hast wirst Du feststellen, daß es das falsche Teil war.
  4. Nachdem Du alle 16 Schrauben wieder angezogen hast wirst Du feststellen, daß Du ein Kabel vergessen hast.
  5. Jeder Schaltkreis besteht mindestens aus: zwei Teilen, die veraltet sind; zwei Teilen, die nicht erhältlich sind und zwei Teilen, die noch entwickelt werden müssen.
  6. Nachdem Du den Computer in Betrieb genommen hast findest Du übrig gebliebene Teile neben dem Gehäuse.
  7. Toleranzen werden sich in eine Richtung bewegen, um größtmögliche Schwierigkeiten beim Montieren zu verursachen.
  8. Steckplätze oder Sockel, in die Du etwas einbauen willst sind am schlechtesten zugänglich.
  9. Für alle komplizierten Montagen brauchst du drei Hände.
  10. Für alle einfachen Montagen brauchst Du vier Hände.
  11. Gehäusebohrungen sind um 1/10 mm zu klein.
  12. Bohrungen mit dem richtigen Durchmesser sind an der falschen Stelle.
  13. Muttern passen nie auf überzählige Schrauben.
  14. Exakt geschnittene Kabel sind um 5 mm zu kurz.
  15. Um eine n-polige Verbindung herzustellen braucht man einen (n+1)-poligen Stecker und eine (n-1)-polige Buchse.
  16. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls eines Bauteils ist direkt proportional zu seiner Wichtigkeit aber indirekt proportional zu seiner Wiederbeschaffbarkeit.
  17. Bei Verwendung von I- Prozessoren gilt: 1+1=1,999999992765

 

Modem-Verschärfung:

  1. Das Kabel ist immer zu kurz, um an die Telefondose zu kommen.
  2. In jedem anderem Fall kommst Du nicht an die Steckdose.

 

Notebook-Verschärfung:

  1. Der Akku ist immer eine Minute vor dem nächsten Speichern leer.
  2. Je mehr ungespeicherte Daten, umso schneller leeren sich Akkus.

 

Drucker:

  1. Bei einem Text dessen Seitenlänge n beträgt, steht (n-1) Papier zu Verfügung.
  2. Ein Drucker wird nie sowenig Daten bekommen, als daß er nicht mindestens ein Blatt Papier versauen könnte.
  3. Je komplizierter und teurer der Drucker, desto tiefer wird er das Papier in sich hineinziehen, um einen Papierstau zu produzieren.
  4. Egal wieviel Du druckst, der Drucker wird immer eine Zeile über das letzte voll beschrieben Blatt hinausdrucken.

 

Der Cola- und Kaffeegrundsatz:

  1. Die Flüssigkeit aus einem umgestoßenen Becher bahnt sich immer ihren Weg zur wichtigsten Diskette.
  2. Du wirst Becher nur dann umstoßen wenn sie gerade noch genug Flüssigkeit beinhalten, um 1. zu vollbringen.
  3. Der Weg zur wichtigstens Diskette führt außerdem über zahlreiche wichtige Ausdrucke.
  4. Stehen mehere Disketten zur Auswahl, wird die Flüssigkeit die Diskette wählen auf der sich die größte Menge nicht wiederbeschaffbarer Daten befindet.

 

Software:

 Allgemein:

  1. Künstliche Intelligenz ist besser als natürliche Dummheit.
  2. Nur das Programm, das niemand braucht läuft fehlerfrei.
  3. Wenn zwei Programme gleichzeitig laufen, wird das unwichtige dem wichtigen Kapazität wegnehmen.
  4. Hintergrundtasks stürzen besonders gerne ab.
  5. Vordergrundtasks stürzen gauso gerne ab.
  6. Daten verändern sich zum schlechteren, wenn Du sie beobachtest. Das tun sie übrigens auch wenn Du sie nicht beobachtest. Datenverschlechterungen veranstalten zudem gerne Wettrennen.
  7. Das Einzige, das auf jedem Computer mit Sicherheit lauffähig ist, ist ein Virus.

 

Das Zoro-Gesetz bei Datenbanken:

  1. Egal wie groß die Maske angelegt ist, sie hat immer zu wenig Felder.
  2. Hat sie genügend Felder, sind diese zu kurz.

 

Die Drei Schriftarten:

  1. Die häßlichen.
  2. Die falschen.
  3. Die, die Dein Drucker nicht druckt.

 

Textverarbeitung:

  1. Die Rechtschreibprüfung kennt nur Wörter, die auch ein Grundschüler fehlerfrei schreiben könnte.
  2. Erweiterungen des Wörterbuches führen dazu, daß mehr falsche als richtige Wörter aufgenommen werden.
  3. Der Silbentrenner wird Wörter immer so trennen, daß das Ergebniss größtmöglichen Nonsense beinhaltet. So wird z.B. "Urinstinkt" immer als "Urin-stinkt" getrennt, wenn Du es nicht bemerkst.
  4. Du findest entscheidente Fehler im Text erst, wenn Du den Text ausgedruckt und die Datei gelöscht hast.

 

Tabellenkalkulation:

  1. Wenn Du in Einheiten rechnen mußt, wird Dein Programm z.B. Geschwindigkeit ausschließlich in armerikanischen Seemeilen pro 19 Tagen ausgeben.
  2. Geldwerte werden in Pfund, Fidschimuscheln oder Yen ausgegeben, niemals jedoch in DM oder ÖS.
  3. Eine Tabellenkalkulation, die ein richtiges oder angenehmes Ergebnis hervorbringt, lügt.
  4. Der erste, der merkt, daß Dein Buchhaltungsprogramm Fehler hat, wird der Steuerfahnder sein.

 

Onlinegesetze:

  1. Downloads enden immer bei 98%.
  2. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich alle Viren im Umkreis von 500 Km auf  Deinem Computer einfinden steigt direkt proportional mit der Geschwindigkeit Deines Modems.
  3. Bevor Du eine Nachricht senden kannst, legt das Modem auf.
  4. Dein Modem wird jedoch keinesfalls auflegen, wenn Du eine Auslandsverbindung aufgebaut hast, oder Dich in einer 300-Dollar-pro-Stunde-Datenbank befindest.
  5. Die Datenmenge I in einer Onliendatenbank läßt sich wie folgt exakt berechnen: I=A-G  Wobei A, die Gesamtheit aller Informationen ist und G die von Dir gesuchten Daten darstellt.
  6. Bei Suchmaschienen steht das von Dir Gesuchte im Regelfall an Platz 56000.
  7. In jedem Fall wird die Telefonrechnung Deine kühnsten Träume übertreffen.

 

Programmierung:
 

  1. Es wird nicht funktionieren.
  2. Funktioniert es doch, hat es jemand anderes geschrieben
  3. Fluchen ist die einzige Sprache, die wirklich alle Programmierer verstehen.
  4. Gravierende Fehler sind von Dir nicht reproduzierbar. Sehr wohl gelingt das aber jedem, der Dein Programm verwendet.
  5. Nichts verbessert ein Programm so sehr wie das Fehlen von Kontrollroutinen.
  6. In jedem Programm neigen Fehler dazu, am entgegengesetzen Ende Deiner Fehlersuche aufzutreten.
  7. Eine Grenze dafür, wie schlimm es werden kann, gibt es nicht.
  8. Wird ein Fehler bemerkt, ist die Ursache nicht zu finden.
  9. Wenn Dein Programm endlich fehlerfrei läuft... mach´ Dir keine Sorgen. Es wird vorbeigehen.

 

Computerspiele:

  1. Kein Programm ist so gut wie das Bild auf der Verpackung.
  2. Dir fehlt immer ein Punkt zum Highscore.
  3. Hast Du ein ein Speil so lange gespielt, daß Dich niemand schlagen kann, wird Deine Tante aus Hinterstoder es zum ersten Mal spielen und Platz 1 in der Highscore-Liste erreichen.
  4. Bist Du der Beste wird es niemand interessieren.

 

Disclaimer:
Mit freundlicher Genehmigung ungeniert kopiert von Doris
http://members.styria.com/wk27

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© 1998 Wurli • Revised: Juli 19, 2001